Hexenbrand
(vonGellir der Laute)

Strophe 1

Ein Weibe dürr mit roten Haar,
blasser Haut,dem Teufel nah.
Zog wohlan zu jenem Ort,
vor ihrem Schänder,lief sie fort.
Mit viel Schmerz und Frust im Laib,
schenkt das Wirtshaus ihr viel Zeit.
Raubte den Männern dort den Verstand,
ist als Hexe bald bekannt.

Refrain (2x)

Der Pöbel ruft:
Brenne, brenne,
das Feuer lodert.
Brenne, brenne,
lass den Teufel raus.

Strophe 2

Stahl dort männern den treue schwur,
tickt für die Hex,die Lebensuhr.
Der Lebensfaden fast beschnitten,
ließ den Henker nicht lange bitten.
Holz wird geschlagen und geschichtet,
für den Hexenbrand gerichtet.
Feuer soll lodern bis hoch zum Kopfe,
bis das Blut des Weibes kochte.

Refrain (2x)

Der Pöbel ruft:
Brenne, brenne,
das Feuer lodert.
Brenne, brenne,
lass den Teufel raus.

Strophe 3

Die Schreie der Hexe in den Ohren hallend,
als irrtum an den Menschen krallend.
Die Asche bließ hingebungsvoll,
als Schandmantel tiefer Groll.
Die Erde mit Teufelsreif besäht,
und die Schuld des Pöbels stieg.
Der Hexenbrand steht vor Gericht,
verliert der Mensch hier sein Gesicht

Refrain (2x)

Der Pöbel ruft:
Brenne, brenne,
das Feuer lodert.
Brenne, brenne,
lass den Teufel raus.